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Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP)

Im Rahmen der Erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP) werden Patienten mit orthopädisch-traumatologischen Erkrankungen durch berufsbedingte Einschränkungen, nach Arbeitsunfällen sowie Privatversicherte rasch und umfangreich versorgt. Die Therapie beinhaltet Physiotherapie, physikalische Anwendungen wie Lymphdrainagen, Massagen und Elektrotherapie, sowie medizinische Trainingstherapie.

Versorgt werden Patienten, wahlweise in der medicoreha in Neuss, im Borussia-Park, Rheydt und Köln. Der Aufenthalt bei uns beträgt zwei bis drei Stunden pro Tag, an zwei bis fünf Terminen wöchentlich über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen.

Leistungen im orthopädisch-traumatologischen Bereich der EAP werden von den Kostenträgern nur aufgrund einer Verordnung von Krankenhausärzten, von Ärzten mit den Gebietsbezeichnungen Orthopädie, Chirurgie und physikalische Therapie und Rehabilitation oder eines Allgemeinarztes mit der Zusatzbezeichnung physikalische Therapie und Rehabilitation und nur bei Vorliegen der folgenden Indikationen anerkannt:

Wirbelsäulensyndrom mit erheblicher Symptomatik bei

  • frischem nachgewiesenen Bandscheibenvorfall (auch postoperativ) und/oder Protusionen mit radikulärer, muskulärer und statischer Symptomatik
  • nachgewiesenen Spondylolysen und Spondylolisthesen mit radikulärer, muskulärer
    und statischer Symptomatik
  • instabile Wirbelsäulenverletzungen im Rahmen der konservativen und/oder postoperativen
    Behandlung mit muskulärem Defizit und Fehlstatik
  • lockere korrigierbare thorakale Scheuermann-Kyphose > 50 Grad nach Cobb Operation am
    Skelettsystem
  • posttraumatische Osteosynthesen
  • Osteotomien der großen Röhrenknochen

Prothetischer Gelenkersatz bei Bewegungseinschränkungen und/oder muskulärem Defizit

  • Schulterprothesen
  • Knieendoprothesen
  • Hüftendoprothesen

Operativ oder konservativ behandelte Gelenkerkrankungen (einschließlich Instabilitäten)

  • Kniebandrupturen (Ausnahme isoliertes Innenband)
  • Schultergelenkläsionen, insbesondere nach operativ versorgter Bankard-Läsion, Rotatorenmanschettenruptur,
    schwere Schultersteife (frozen schoulder), Impingement-Syndrom, Schultergelenkluxation, tendinosis calcarea, periathritis humero-scapularis
    (PHS)
  • Achillessehnenrupturen und Achillessehnenabriss

Amputationen