STANDORTE RHEYDTIntegrierte Versorgung (IV) Rücken

In der Integrierten Versorgung haben Leistungserbringer die Möglichkeit, mit Krankenkassen Verträge zu sektorübergreifenden Versorgungsmodellen zu schließen. Ein besonders innovatives Modell ist die IVR für Versicherte der Barmer GEK. Seit dem Jahr 2005 werden Patienten mit Rückenerkrankungen  versorgt. Für die IVR hat sich im MedNet Niederrhein ein starkes Netzwerk aus niedergelassenen Ärzte der Fachrichtungen Orthopädie, Neurochirurgie, Schmerztherapie und Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen gebildet.

Die IVR bietet gegenüber der Regelversorgung zahlreiche Vorteile:

  • Klare, abgestimmte Versorgungspfade für die Patienten mit Diagnostik (ggf. inkl. MRT), ärztlicher Therapie inkl. Schmerztherapie, Komplexer Ambulanter Therapie (KAT) und Nachsorge ohne lange Wartezeiten
  • Eine Patienten-Service-Stelle (PSS), in der medicoreha als zentraler Ansprechpartner für Patienten, Ärzte und Kostenträger die Koordination
    und Terminplanung für ärztliche Diagnostik und die Abstimmung mit der Barmer GEK übernimmt.
  • 44 Termine (KAT und Nachsorge) in 5 bis 7 Monaten à 1,5 bis 2 Std. pro Tag, werktags zwischen 7 und 21 Uhr, zzgl. samstags vormittags
  • Keine Belastung des Heilmittelbudgets
  • Eine Arbeitsunfähigkeit ist für die Durchführung der Therapien nicht erforderlich, wohl aber die aktive Teilnahme des Patienten
  • Abstimmung in der Fallkonferenz mit Ärzten und therapeutischen Leitern
  • Übersichtlicher Zwischen- und Abschlussbericht der medicoreha an den Arzt
  • Außerbudgetäre Pauschalvergütung für ärztliche Leistungen gemäß Kooperationsvertrag

Die IVR ist möglich bei folgenden Indikationen:

  • M42 … Osteochondrose der Wirbelsäule
  • M50 … Zervikale Bandscheibenschäden
  • M51 … Sonstige Bandscheibenschäden
  • M53 … Sonstige Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens anderenorts, nicht kl.
  • M54 … Rückenschmerzen

Lokalisiert: HWS; BWS; LWS
Pragmatisch: spezifisch; unspezifisch

Medizinische Fragen: Dr. Wolfgang Lemken, Tel.: (02131) 890-545
Sonstige Fragen: Philipp Hemmrich, (02131) 890-560

Die wichtigsten Elemente der Therapie in der Integrierten Versorgung sind:

  • ausführliche Diagnostik
  • Aufklärung über die Schmerzerkrankung
  • medizinische Schmerzbehandlung
  • Verhaltenstraining zur Schmerzbewältigung
  • Physiotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Physiotherapeutisches Aufbautraining
  • Entspannungsverfahren

Optimale Versorgung durch das MedNetNiederrhein

Eine sinnvolle Vernetzung von Ärzten und Gesundheitseinrichtungen ist ein wichtiger Schritt zu einer verbesserten medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Das MedNetNiederrhein ist ein Netzwerk, das aus Partnern und Teilnehmern der Integrierten Versorgung (IV) besteht, die über umfangreiche Erfahrungen in der Zusammenarbeit verfügen. Sie haben erkannt, wie erfolgreich den Patienten geholfen werden kann, wenn die einzelnen Räder sinnvoll ineinander greifen.

Die Initiatoren des MedNetNiederrhein:

  • medicoreha Welsink Rehabilitation GmbH, Neuss
  • Städt. Kliniken Neuss Lukaskrankenhaus GmbH
  • Dr. med. Wolfgang Lemken, Arzt für Orthopädie und Sportmedizin
  • Dr. med. Marita Ant, Ärztin für Neurochirurgie
  • Dr. med. Franz Heusgen, Arzt für Anästhesie und Schmerztherapie

Das MedNetNiederrhein versorgt IV-Patienten im Rhein-Kreis Neuss, Mönchengladbach, Düsseldorf, Köln und Kleve und wird durch weitere Kooperationsärzte und Partner ergänzt, sodass eine schnelle und hochwertige Versorgung der Patienten jederzeit sichergestellt ist.