Update für Ergotherapeuten & Physiotherapeuten – die nächste Mittwochs-Fortbildung findet am 18. Januar 2017 statt

mifobiDie nächste Mittwochsfortbildung findet am Mittwoch, 18. Januar 2017 von 16.00 – 19.30 Uhr. Diese Fortbildung ist kostenfrei und Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung und 2 Fortbildungspunkte – Anmeldung & Programm.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Was bedeutet eigentlich Evidenz in der Therapie?
Stephan Theis, Diplom Physiker, Universität Düsseldorf

Beispiel für eine evidenzbasierte Physiotherapie
Sebastian Wedel, Diplom Sportwissenschaftler, Physiotherapeut, Standortleitung medicoreha Welsink Akademie Essen

Beispiel für eine evidenzbasierte Ergotherapie
Darja Unger, Bachelor of Health Ergotherapie, medicoreha Welsink Akademie Neuss

Elektrostimulationstherapie: Was ist gesichert
Prof. Dr. Hubert Dinse, Neurobiologie, Universität Bochum

Evidenzbasierte Praxis der Ergotherapie des Rehazentrums Valens
Andrea Weise, MSc Ergotherapie, Fachleitung Ergotherapie Rehazentrum Valens (CH). Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Science Fiction?: „Rehaboard“ zur interdisziplinären Therapiesteuerung der Spätrehabilitation?
Prof. Dr. Andre Kecskemethy, Lehrstuhl für Robotics, Universität Duisburg / Essen
Dr. Dominik Raab, Lehrstuhl für Robotics, Universität Duisburg / Essen

 

Fortbildungsbroschüre 1. Halbjahr 2017

img_7167Interessierte Ergo- und Physiotherapeuten haben von nun an die Möglichkeit sich in das Fortbildungsprogramm für das 1. Halbjahr 2017 einzuschreiben. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern haben wir für Sie wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt.

Neben den bekannten und bewährten Angeboten, finden Sie auch zahlreich neu eingerichtete Seminare.

Ein Blick in unsere Broschüre oder auf die Homepage lohnt sich.

Wir freuen uns Sie in unserem  Hause begrüßen zu dürfen.

Die medicoreha Welsink Unternehmensgruppe gehört neben der Daimler AG und der Handwerkskammer für München und Oberbayern zu Deutschlands „spitzensportfreundlichen Betrieben 2016“.

14990898_1273476262723020_2971992518871624943_oDie medicoreha ist für Spitzensportler ein idealer Arbeitgeber. Das hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) dem Gesundheitsdienstleister im Rahmen der Sportministerkonferenz (SMK) attestiert. DOSB-Präsident Alfons Hörmann übergab die Auszeichnung „Spitzensportfreundlicher Betrieb 2016“ in Dortmund mit NRW-Sportministerin Christina Kampmann sowie dem schleswig-holsteinischen Innenminister Stefan Studt. „Spitzensportfreundliche Unternehmen agieren im Bereich der Dualen Karriere vorbildlich“, sagte Christina Kampmann. Sie böten Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen, um Leistungssport und berufliche Karriere miteinander verbinden zu können.

Beim Gesundheitsdienstleister medicoreha, der Standorte im Rhein-Kreis Neuss, in Mönchengladbach und Köln betreibt, arbeitet etwa die Weltmeisterin im Ringen von 2014, Aline Focken, als Sportlehrerin. Aktuell absolvieren 6 Leistungssportler die Ausbildung in der Physiotherapie. Auch ehemalige Spitzensportler wie der Olympia-Teilnehmer Rüdiger Hübbers-Lüking oder Andreas Bluhm, ehemaliger Fußballprofi von Borussia Mönchengladbach, haben ihre Heimat bei dem Gesundheitsdienstleister gefunden. Das hat einen Grund.

„Sportler haben eine sehr professionelle Einstellung und kennen ihren eigenen Körper sehr genau“, so Dieter Welsink, Kanuslalom-Weltmeister von 1979. Er freute sich sehr darüber, dass das jahrelange Engagement im Sport nun belohnt wurde. Welsink unterstreicht: „Die Spitzensportler in unserem Unternehmen sind Motoren, die etwa bei der Konzeption neuer Trainingsprogramme extrem wichtig sind.“

In seiner Ansprache lobte DOSB-Präsident Hörmann die enge Partnerschaft zwischen Unternehmen und Sport. „Die soziale Absicherung durch eine spitzensportkompatible Ausbildung oder Anstellung ist für einen Athleten heute genauso wichtig wie optimale Trainingsbedingungen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir künftig herausragende Talente nur noch mit der Aussicht auf eine Duale Karriere für den Spitzensport gewinnen können.“

ssfbInnenminister Stefan Studt (Schleswig-Holstein) betonte, dass das Engagement der Preisträger Gewinner auf beiden Seiten produziere: „Das Engagement zugunsten einer Dualen Karriere von Spitzensportlern führt zu einer Win-win-Situation. Die sportlichen Erfolge sind offensichtlich und die Betriebe gewinnen hoch motivierte, leistungsorientierte und zielstrebige Mitarbeiter.“

Info:

Die Idee: DOSB, SMK und der Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHK) hatten den Wettbewerb initiiert, um ein Zeichen für eine bessere Verzahnung von Leistungssport und Beruf zu setzen. Um ihre Existenz nach Ende der Sportkarriere zu sichern, müssen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bis auf wenige Ausnahmen bereits während ihrer aktiven Zeit eine Ausbildungs- und Berufskarriere vorantreiben. DOSB-Leistungssportvorstand Dirk Schimmelpfennig geht davon aus, dass bundesweit derzeit etwa 100 spitzensportkompatible Ausbildungsplätze und ca. 300 mit dem Spitzensport vereinbare Arbeitsplätze fehlen.

Die Bewertung: Maßgeblich bei der Auswahl der Preisträger war die Frage, ob die Projekte langfristig und länderoffen bzw. –übergreifend angelegt sind und eine zeitliche Streckung der Ausbildung ermöglichen. Weitere Kriterien waren der regelmäßige Austausch mit den Laufbahnberatern der zuständigen Olympiastützpunkte sowie wie entsprechende Vereinbarungen mit diesen Einrichtungen zur Freistellung für Training und Wettkampf. Bei den Unternehmen handelt es sich um Partner der Olympiastützpunkte, die im Rahmen ihrer Athletenbetreuung den Sportlern beim Thema Duale Karriere mit hauptberuflichen Laufbahnberatern zur Seite stehen.

Foto oben links: (c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann