Physiotherapeut mit wissenschaftlichen Ambitionen

Nach Ausbildung und Bachelor-Studium macht medicoreha-Physiotherapeut Niklas Heines (26) aus Neuss seinen nächsten akademischen Schritt.

Motorehabilitation, Pathologie und Differenzialdiagnose, Integriertes Neuromuskuloskelettales Assessment – in die theoretischen Tiefen des menschlichen Körpers muss eintauchen, wer das Studium „Muskuloskelettale Therapie – Manuelle Therapie (OMT)“ an der Hochschule Osnabrück antritt. Niklas Heines (26), Physiotherapeut bei der medicoreha in Neuss, hat dies vor wenigen Wochen getan.

Nach seinem Bachelor-Studium „Angewandte Therapiewissenschaften“ an der Hochschule Niederrhein in Krefeld  hat er sich nun in das nächste akademische Abenteuer gestürzt. Dreieinhalb Jahre dauert der Studiengang, der auf der Internetseite etwas gedrechselt als „die Ausbildung zertifizierter Manualtherapeutinnen und Manualtherapeuten nach den Standards der International Federation of Orthopaedic Manipulative Physical Therapists (IFOMPT)“ beschrieben wird.

Niklas‘ Programm ist stramm: Neben seiner Arbeit als Physiotherapeut bei medicoreha muss er nun wochenweise nach Osnabrück. „Ich teile mir mit Kommilitonen in den Vorlesungszeiten eine Ferienwohnung“, sagt er. Zehn Studenten sitzen derzeit im Osnabrücker Studiengang, es sollen weitere nachkommen. Insgesamt ist der Studiengang auf 16 Plätze begrenzt.

Der Neusser Therapeut ist wissenschaftlich ambitioniert. Er könne sich vorstellen, nach dem Studium zur Lehre an die Hochschule zu gehen oder zu Promovieren. „Die Akademisierung der Physiotherapie steckt in den Kinderschuhen“, sagt Niklas. Noch offene Forschungsfelder sind groß. In seiner Bachelor-Arbeit hat Niklas bereits untersucht, wie sich das Programm „Integrierte Versorgung Rücken“ optimieren ließe. Dazu hat er internationale Studien verglichen. Während bei den „Angewandten Therapiewissenschaften“ neben der therapeutischen Forschung und evidenzbasiertem Arbeiten Fächer wie Statistik und BWL im Mittelpunkt stünden, liege nun der Fokus auf der Physiotherapie. Das liegt ihm. Hinzu kommt, dass nicht nur Theorie vermittelt, sondern auch sehr viel praktisch gelehrt wird.

Die Berufswahl war familiär vorherbestimmt: „Meine Mutter ist Krankenschwester und meine Tante Orthopädin“, erklärt Niklas. Gesundheit, Sport und die Arbeit mit und am Menschen hätten ihn schon immer interessiert. Nach dem Abitur am Marie-Curie-Gymnasium in Neuss (Leistungsfächer Bio und Geschichte) hat Niklas die Ausbildung zum Physiotherapeuten an der medicoreha Welsink Akademie berufsintegrierend absolviert sowie Fortbildungen in Krankengymnastik am Gerät (KGG) und Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF).

Zudem betreut Niklas als Athletiktrainer Sportlerinnen und Sportler des TSV Bayer Dormagen im Fechten und Schwimmen. Wie viele andere Physiotherapeuten ist auch Niklas selbst sportlich aktiv. Bei der DJK Novesia spielt er Fußball. Auf Amateurlevel, die Zeit ist jetzt knapp. (jkr-)

Info zu Ausbildung und Studium: www.medicoreha.de/akademie

 

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