Beinpresse Petra kleinAmbulante Rehabilitation Traumatologie (ART)

Die ART ist eine Sonderform der ambulanten medizinischen Rehabilitation für Versicherte der AOK und der Barmer GEK, sofern die Krankenkasse Leistungsträger der Rehabilitation ist. Voraussetzung ist das Vorliegen einer ART-Indikation. Über das Antragsverfahren informieren wir Sie auf Anfrage gerne.

Die ART bietet Arzt, medicoreha und Patient/-in flexible Möglichkeiten der Rehabilitationsplanung. So kann der Arzt z.B.

  • die Anzahl der Tage (15 oder 20) und den Zeitpunkt für den Reha-Beginn festlegen,
  • die Frequenz pro Woche vorschlagen, um eine zeitliche Streckung der ART zu ermöglichen,
  • über eine Arbeitsunfähigkeit entscheiden, die für die Durchführung der ART (im Gegensatz zu anderen Reha-Verfahren) nicht zwingend erforderlich ist.

Der Aufwand für den Patienten beträgt 2 bis 3 Std. pro Reha-Tag, die Therapien können in den medicoreha-Einrichtungen Neuss, Mönchengladbach, Rheydt und Köln werktags zwischen 7 und 21 Uhr und samstags vormittags terminiert werden.

Die Patienten-Service-Stelle (PSS) der medicoreha übernimmt das Antragsverfahren, der Arzt sendet lediglich ein Fax an die PSS, von dort wird die Kostenzusage der Krankenkasse eingeholt und der Patient informiert. Für jeden Patienten erhält der Arzt nach Abschluss der ART einen therapeutischen Abschlussbericht. Außerdem hat er die Möglichkeit zur Teilnahme an den Fallkonferenzen mit den niedergelassenen Kollegen, die wöchentlich in der medicoreha stattfinden.

Das Heilmittelbudget wird durch die ART nicht belastet.

Für zusätzliche Dokumentationsleistungen und die (freiwillige) Teilnahme an der Fallkonferenz ist eine außerbudgetäre Vergütung vorgesehen, hierzu wird ein Kooperationsvertrag geschlossen.

Medizinische Fragen: Dr. Wolfgang Lemken, Tel.: (02131) 890-545
Sonstige Fragen: Philipp Hemmrich: (02131) 890-560

Versorgt werden Patienten – wahlweise in Neuss, Köln, Mönchengladbach oder Rheydt – mit folgenden Erkrankungen:

  • Frakturen im Bereich von Extremitäten, Wirbelsäule und Becken
  • Gelenkluxationen (Schulterluxation und -instabilität)
  • Sehnen- und Bandrupturen (z. B. Kniebandrupturen, Sprunggelenkverletzungen)
  • Muskelverletzungen (z. B. Impingement und Verletzungen der Rotatorenmanschette)
  • Posttraumatische Nervenläsionen
  • Prothetischer Gelenkersatz (Schulterprothesen, Knie- oder Hüftendoprothesen)
  • Zustand nach frischer Operation verletzter Bewegungsorgane (z.B. posttraumatische Osteosynthesen, Bandscheiben-OP, OP nach Knorpelschäden)
  • Zustand nach frischer Operation wegen degenerativer muskuloskeletaler Krankheiten